Osteopathie

ist eine systemische Form der manuellen Medizin, die den Menschen aus einer ganzheitlichen Sicht betrachtet und die gegenseitige Interaktivität verschiedener Körpersysteme berücksichtigt. Sie dient vorwiegend dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Schmerz, Entzündung und Kontraktur sind nie die Ursache. Sie sind nur Symptome von etwas anderes. Osteopathie behandelt nicht die Symptome sondern die Ursache von das Problem. 


Diagnose und Therapie erfolgen mit osteopathischen Techniken, die nur mit den Händen ausgeführt werden.

Osteopathie ist sehr hilfreich bei Rückenprobleme sowie Ischias und Lumbago, Hexenschuss, Hals-, Schulter- und Nacken-Schmerzen, akuten Schiefhals, Knie- und Huftbeschwerden, Migräne und Schwindel und vieles mehr.

85% unserer Kunden sind schmerzfrei in nur wenige Behandlungen.

Leben ist Bewegung. 
Die Osteopathie geht davon aus, dass der Körper funktioniert dank der Möglichkeit, Bewegungen auszuführen. Dazu gehören nicht nur die bekannten Bewegungen der Gelenke oder Muskeln, sondern auch die feinen, rhythmischen und unbewussten Bewegungen von beinahe allen Körperteilen, Körpersystemen und Organen. 

Alles was lebt, bewegt sich. So kann umgekehrt ein Bewegungsverlust der Organe zu Schmerzen führen. Bestimmte Lebensgewohnheiten und Ernährungsmuster können Bewegungen einschränken, Verstauungen oder Zerrungen somit nicht nur die reine körperliche Bewegung beeinflussen, sondern auch die feinstoffliche Ebene von Organen, Weichteilen oder Nervenbahnen beeinträchtigen. Die Osteopathie kann diese Bewegungseinschränkungen aufspüren und auflösen – damit das 'Leben wieder im Fluss ist'

Die Behandlung

Typisch beim Osteopathen ist, dass gilt: Der Mensch reagiert als Einheit. 
Zuerst wird der Osteopath die gesamte Krankengeschichte detailliert aufnehmen, um gezielt nach früheren Traumen, durchgemachten und aktuellen Krankheiten suchen zu können und diese dann in Zusammenhang mit den jetzigen Beschwerden zu bringen.

Dann wird die Haltung gründlich untersucht. Der Osteopath fragt sich, warum diese Haltung eingenommen wird. 
Schon kleine Störungen haben einen grossen Einfluss auf die Funktionsmöglichkeiten des Körpers. 

In der Osteopathie wird in die Untersuchung und Behandlung integriert:

 

  • Bewegungsapparat: Gute Beweglichkeit von Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bindegewebe. 

 

  • Inneren Organe: Gutes Funktionieren und freie Beweglichkeit der inneren Organe und des Zwerchfells. 

 

  • Kraniosakrale System: Freie Beweglichkeit der Hirnhäute mit ihren Verbindungen am Schädel und Kreuzbein. Das mobile Gefüge von Schädelknochen und Kreuzbein, verbunden über das unelastische Duralrohr, bilden eine funktionelle Einheit. Störungen in diesem Bereich können weitreichende Folgen für den gesamten Organismus haben (Durchblutung, nervale Steuerung, Lymphfluss).

Aufklärung und Therapiegriffe 

Nach der osteopathischen Observation klärt der Osteopath den Patienten auf über die gefundenen Blockaden und Zusammenhänge. Während der Behandlung soll der Patient so entspannt wie möglich sein. 

Die einzigartigen, gezielten Therapiegriffe kommen jetzt zum Einsatz. Das Ziel ist es, auf die gefundenen Gelenks blockaden und erhöhten Spannungen um Muskel und Bindegewebe (Faszien) zu normalisieren.

Gesunde Rücken

Gesundes Leben

Der subluxation

Eine Subluxation ist ein Zustand eines Wirbels, der seine regelrechte Position im Verhältnis zu dem über oder unter ihm liegenden oder beiden verloren hat, der Nerven bedrängt und die Übertragung von nerven Impulsen stört.

Das Verrutschen aus der natürlichen Position entsteht durch die Interaktion unseres Körpers mit seiner Umwelt. Dazu zählen sowohl Traumata (z.B. Unfälle und Krafteinwirkungen) als auch bereits bei der Geburt auftretende Subluxationen, vor allem im Bereich der Halswirbelsäule (HWS). Als Auslöser im modernen Alltag werden auch physische und psychische Belastungen, wie Bewegungsmangel, Fehlhaltungen bei stundenlangem Sitzen vor Computermonitoren oder psychischer Stress angesehen.

Eine segmentale Funktionsstörung im Nervensystem kann auch Folgen für die Organe, welche von diesen Nerven versorgt werden. Zusätzlich treten fast regelmäßig lokale Beschwerden wie z.B. Rückenschmerz oder Bewegungseinschränkungen auf

Nicht nur kann eine Blockade in der Wirbelsäule an der betroffene Stelle Schmerzen auslösen, durch Nervenkompressionen und deren Auswirkungen können auch andere Krankheitsbilder entstehen.

«Der Arzt der Zukunft wird keine Medizin mehr verabreichen, sondern seine Patienten vielmehr dazu anregen,sich für den menschlichen Körper,
für Ernährung und für die Ursache und Prävention von Krankheiten zu interessieren.»

–Thomas Alva Edison (1847-1931)